kommunale Rettungsdienstunternehmen (der Landkreis führt den
Rettungsdienst
eigenständig mit hauptberuflichen bzw. hauptamtlichen
Kräften durch)
die Feuerwehr mit hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Kräften
die Hilfsorganisationen z.B. das Deutsche Rote Kreuz
private RettungsdienstunternehmenRettungs-
und Krankentransportdienst in Erkrath
Der
Rettungsdienst in der Stadt
Erkrath wird hauptsächlich von der
Feuerwehr wahrgenommen, die aber vom DRK
Erkrath unterstützt wird. Das DRK Erkrath stellt
in Zusammenarbeit mit dem
DRK Mettmann jeden Freitag und Samstag das Personal und die Fahrzeuge
für den Krankentransportdienst
zur Verfügung. Der Krankenwagen ist dabei mindestens mit einem
Rettungssanitäter und einem Rettungshelfer besetzt und
transportiert vorwiegend
nicht- Notfallpatienten wie z.B.: Dialysepatienten oder Patienten aus
Pflegeheimen. Die Alarmierung erfolgt über die
Rettungsleitstelle in Mettmann.
Jährlich
transportiert das DRK
Erkrath durch die ehrenamtlichen 12
Rettungssanitäter, Rettungshelfer
und Rettungsassistenten ca. 120 PatientInnen. Die
Helfer erfüllen diese
Aufgabe neben ihrer beruflichen Tätigkeit in ihrer Freizeit.
Während
der regulären Dienstzeit unterstützt
das DRK Erkrath in bestimmten Situationen die Feuerwehr mit dem
sogenannten First
Responder (professioneller Erstversorger) und
übernimmt dabei die
Versorgung von Notfallpatienten bis zum Eintreffen eines
Rettungswagens.
Im Krankentransportdienst kommen folgende
Aufgaben auf die
Fahrzeugbesatzung zu:
·
Ständigen
Kontakt zur Rettungsleitstelle durch
Statusmeldungen oder Funkkommunikation halten
·
Fahrt
zum Einsatzort
·
Vor
Ort Hilfe leisten und den Zustand der
Patienten einschätzen
·
Transportfähigkeit
der Patienten herstellen
·
Transport
zum Zielort (Krankenhaus, Pflegeheim,
Wohnung, etc.)
·
Übergabe
des Patienten an Krankenhaus- oder
Pflegepersonal
·
Wiederherstellen
der Einsatzbereitschaft und
Rückfahrt zur Wache
Ausbildung für den Krankentransportdienst
RettAPO
vom 3. November 2009:
„Die
Ausbildung von Rettungshelfern
ist ausgerichtet auf die Funktion als Fahrer und
die Unterstützung des Rettungssanitäters beim
Krankentransport. Sie umfasst mindestens
160 Ausbildungsstunden und gliedert sich in
1.
eine theoretische Ausbildung
einschließlich Prüfung von mindestens 80
Stunden…
2.
eine praktische
Ausbildung von mindestens 80 Stunden […] in einer
Rettungswache…“
In der theoretischen
Ausbildung werden Grundlagen der Notfallmedizin und des
Rettungsdienstes
vermittelt. Die anschließende Prüfung besteht aus
einem schriftlichen und einem
praktischen Teil (Reanimation und ein Fallbeispiel). Die praktische
Ausbildung
ist erst nach bestandener Prüfung möglich.
RettAPO
vom 3. November 2009:
„Die
Ausbildung von Rettungssanitätern
ist
ausgerichtet auf die Patientenbetreuung beim Krankentransport und auf
die
Fahrer- und Helferfunktion in der Notfallrettung. Sie umfasst
mindestens 520
Ausbildungsstunden und gliedert sich in
1.
eine theoretische
Ausbildung von mindestens 160 Stunden…
2.
eine
klinisch-praktische Ausbildung von mindestens 160 Stunden
[…] an einem
Krankenhaus, die in höchstens zwei Blöcken von
mindestens je 80 Stunden
abzuleisten ist,
3.
eine praktische
Ausbildung von mindestens 160 Stunden […]in einer
Rettungswache […]; es sind
wenigstens 40 Einsätze, von denen mindestens 20
Notfalleinsätze sein müssen,
nachzuweisen und
4.
einen
Abschlusslehrgang mit 40 Stunden zu je 45 Minuten, der in der Regel in
fünf
Tagen abzuleisten ist.“
Die Ausbildung von Rettungsassistenten
wird über das Rettungsassistentengesetz geregelt. Es handelt
sich um eine
berufliche Ausbildung, die sich wiederum in einen Lehrgang (mind. 1200
Stunden
theoretische und praktische Ausbildung) und ein praktisches
Anerkennungsjahr an
einer Lehrrettungswache (mind. 1600 Stunden) aufteilt. Wird dies in
Vollzeit
durchgeführt dauert diese Ausbildung 2 Jahre. Der
Rettungsassistent kümmert
sich während der Fahrt um die Betreuung und evtl. Versorgung
der Patienten und
stellt damit den Assistenten des Notarztes
dar. Dieser trägt bei seiner Anwesenheit die medizinische
Verantwortung für den
Patienten.
Finanzierung
